Reise

Der »Enjoy.and.Travel« Podcast

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ITB 2019 Kick-Off: You like it – Bike it!

Am Dienstagabend lud Österreich Werbung in die Event-Location »Von Greifswald« um ihre diesjährige Kampagne »You like it – Bike it« vorzustellen. Zu Beginn der Veranstaltung gab es einen lockeren Smalltalk an den verschiedenen Infocubes, wo man sich über die einzelnen Regionen und Fahrradtouren informieren. Aufgrund der vielen abwechslungsreichen Routen kommen sowohl Genuss-Radfahrer als auch auf Action stehende Mountainbiker auf ihre Kosten. Als erster Stargast des Abends war Thomas „Tom“ Oehler in der Location und zeigt mit seinem Bike viele atemberaubende Tricks. Öhler steht mit “Highest Wallclimb on a Bicycle” und “Fastest 400 m hurdles on a bicycle” übrigens im Guinness-Buch der Rekorde – weshalb es für mich eine besondere Ehre war, Teil seiner Show zu werden. Ich musste dabei nichts machen, außer ruhig auf den Boden zu liegen und keine Angst zu bekommen, als er in diversen Variationen über mich sprang. Ein weiterer Gast des Abends war der österreichischer Extremsportler Wolfgang Fasching, der über Motivation und Überwindung erzählte und dass man einfach mal seinen Schweinehund überwinden muss, um wirklich schöne Dinge zu erleben. Also: einfach mal Österreich mit dem Fahrrad erkunden. Österreich Werbung zeigt mit dieser Kampagne zeigen, dass es attraktive Fahrradrouten für alle Ansprüche gibt: vom normalo Genuss-Radler über E-Bike Fan bis Mountainbike-Enthusiast ist für jeden etwas dabei. Österreich Werbung Deutschland GmbHKlosterstraße 6410179 Berlin030 / 21 91 48-0urlaub@austria.info

Tipps für die kalte Jahreszeit in Rheinland-Pfalz

Wandern auf Traumschleifen, Skifahren am Erbeskopf oder Schlittschuhlaufen in der Eifel – Rheinland-Pfalz hat viele schöne Ausflugsziele, die auch an kalten Wintertagen tolle Outdoor-Erlebnisse bieten. Perfekt für die Tage nach dem Jahreswechsel, sowohl mit als auch ohne Schnee. Auf Skipisten und Wanderwegen im Hunsrück Eine Schneegarantie kann man für das Mittelgebirge Hunsrück bereits seit einigen Jahren nicht mehr geben. Aber wenn es kräftig geschneit hat und schön kalt ist, dann ist Wintersport in der Region zwischen Mosel, Nahe, Saar und Rhein möglich. Dann lädt zum Beispiel der höchste Berg von Rheinland-Pfalz, der 816 Meter hohe Erbeskopf, zum Alpinskifahren auf bis zu drei Pisten. Eine Beschneiungsanlage sorgt bei kalten Temperaturen für gute Schneeverhältnisse. Ski- und Snowboardverleih, eine Ski- und Snowboardschule sowie Gastronomie sind ebenfalls vor Ort. Einige der Premium-Rundwanderwege im Hunsrück, die sogenannten Traumschleifen, können auch gut in der kalten Jahreszeit begangen werden. Diese Touren verfügen über ein leichteres Profil und kürzere Distanzen, die eine Wanderung auch im Winter – außer bei tiefstem Schnee und Glätte – ermöglichen. Durch die abwechslungsreiche Natur des Schwarzwälder Hochwaldes bei Reinsfeld führt die sieben Kilometer lange Traumschleife „Frau Holle“. Nach germanischem Volksglauben sind in den Spalten des mächtigen Felshanges bei Reinsfeld die Augen der Frau Holle zu sehen. Die acht Kilometer lange Traumschleife „LandZeitTour“ bei Morbach kann in zwei bis drei Stunden begangen werden. Die Burgruine Baldenau, einzige Wasserburg im Hunsrück, sowie die Kombination aus Natur, Skulpturen und Infotafeln, aus Ruheinseln und kleinen Bächen machen diese Tour einzigartig. Die Traumschleife Burgstadt-Pfad ist mit sieben Kilometern eine Runde zum Entspannen südlich von Kastellaun. Über schmale Pfade und alte Postwege führt sie durch urwüchsige Wälder bis zu einem Seerosenteich und dem Kyrill-Sturmwurferlebnispfad. Auch im Winter hat ein Ausflug in die Eifel einen besonderen Reiz: Raureif schmückt an frostigen Tagen die Bäume und Schnee bedeckt die Landschaft. Zahlreiche Veranstaltungen werden auch in der kalten Jahreszeit angeboten, von Fackelwanderungen über Schlittschuhlaufen, Sternenwanderungen und Touren mit Lamas bis zu einer Winterfahrt mit der Brohltalbahn. Auf in die Natur der winterlichen Eifel Im Nationalpark-Zentrum in Vogelsang gibt es Sonderführungen: Am 6. Januar 2019 um 14 Uhr geht es um das Thema „Tiere im Nationalpark-Zentrum“. Dem Thema „Wasser im Nationalpark-Zentrum“ widmet sich die Führung am 3. Februar 2019 um 14 Uhr. Anschließend können die Besucher den geschichtsträchtigen Ort selbst erkunden. Wanderungen mit Lamas oder Alpakas finden in Simmerath-Paustenbach auch im Winter statt. So werden zum Beispiel jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 16 Uhr Gruppenwanderungen mit den friedlichen Tieren angeboten. Zur Stärkung gibt es für die Zweibeiner Glühwein und Kinderpunsch. Der Wassersportsee in Zülpich lädt noch bis zum 6. Januar 2019 zum Schlittschuhlaufen ein. Direkt am Ufer des Sees wurde eine 400 Quadratmeter große Eisbahn aufgebaut. Zudem besteht die Möglichkeit zum Eisstockschießen, was besonders für Gruppen interessant ist. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Wer gerne sportlich unterwegs ist, kann sich noch für den härtesten Hindernislauf der Region anmelden: Am 26. Januar 2019 findet der Lauf „Winter Hell“ auf dem Nürburgring statt. Zwölf Kilometer, gespickt mit zahlreichen Hindernissen, müssen durchrobbt, erklettert oder übersprungen werden. Eine Herausforderung für alle Teilnehmer. Wem das zu anstrengend ist, der kann als Zuschauer die Sportler anfeuern oder sich im beheizten Innenbereich aufwärmen. Ein besonderes Erlebnis sind die Sternenwanderungen in der Astronomie-Werkstatt in Vogelsang. Dort können die Besucher mit Ferngläsern und Teleskopen der Sternwarte einen faszinierenden Blick in den Nachthimmel wagen, denn dieser bietet über dem Nationalpark Eifel ein einmaliges Naturerlebnis. Wenn das Wetter mitspielt, kann am 21. Januar 2019 sogar eine totale Mondfinsternis beobachtet werden. Weitere Sternenwanderungen gibt es zum Beispiel am 11., 12., 13., 25., 26. und 27. Januar 2019. Wandern zwischen Rhein und RebenDer Rheinterrassenweg ist für Winterwanderungen gut geeignet. Zum einen verläuft er größtenteils auf befestigten Wegen. Zum anderen bietet er bei klarem Wetter eine überwältigende Aussicht auf den Rhein, beispielsweise von der bekannten Weinlage „Roter Hang“ oberhalb Niersteins. Dank seiner Routenführung durch Deutschlands größtes Weinbaugebiet Rheinhessen wird der Rheinterrassenweg auch als „Genusswanderweg“ bezeichnet. Zudem verbindet er die beiden Kaiserdome in Mainz und Worms mit der gotischen Katharinenkirche in Oppenheim und vielen kleinen kulturellen Schätzen in den Weindörfern entlang der Strecke. Durch die Bahnverbindungen im Rheintal lassen sich die 75 Kilometer gut in Tagesetappen einteilen. Wellness mit Blick auf die Burg GleibergDirekt am Lahnwanderweg liegt das Sauna Paradies Wettenberg. Gäste haben die Wahl zwischen Lehmsauna, Stub´n Sauna, alpenländischem Brechelbad, Tiroler Sauna, Tecaldarium oder Griechisch-Römischem Dampfbad. Neu ist die Saunalandschaft „Mona Lisa“, die ausschließlich von Frauen genutzt wird. Vom weitläufigen Garten blickt man auf das Wahrzeichen der Region, die Burg Gleiberg. Jede Sauna ist aus ökologischen Baustoffen erbaut, was ein angenehmes Klima garantiert, und ist ein architektonisches Unikat. Zwischen den Saunagängen entspannt man im japanischen Garten oder im Teehaus. Das Wellness-Studio bietet Wohlfühl-Massagen und kosmetische Behandlungen an. Bei den regelmäßigen „Langen Saunanächten“ ist das Sauna Paradies Wettenberg bis 2:00 Uhr geöffnet. Infos: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH info@gastlandschaften.dewww.gastlandschaften.de Header: Blick auf die Marksburg | Bildquelle: Dominik Kretz Fotografie

Biikebrennen in Nordfriesland

Am 21. Februar heißt es wieder „Maaki di biiki ön“, auf hochdeutsch: „Zünde die Biike an“. Dann werden an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste die Feuer entfacht. Das sogenannte Biikebrennen ist einer der ältesten nordfriesischen Bräuche und soll laut alter Tradition den Winter vertreiben. Seit 2014 steht das Biikebrennen im nationalen Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO. Heute ist die Veranstaltung ein Touristenmagnet und eine willkommene Saisonverlängerung für die Gastronomie und Hotellerie. Denn hinterher geht es heute meistens zum Grünkohlessen mit Kassler, Schweinebacke und süßen Kartoffeln in die gemütlichen Gaststuben der Ortschaften. Teepunsch und Grog gehören selbstverständlich auch dazu. Das gab es mit Sicherheit noch nicht in den Anfängen der traditionellen Veranstaltung. Die Biike (Sylter Friesisch für „Feuerzeichen“) geht bis auf heidnische Zeiten zurück. Schon vor 2000 Jahren sollte der Opferbrand die bösen Geister des Winters vertreiben und die neue Saat schützen. Auf den Inseln und Halligen diente das Biikefeuer später zur Verabschiedung der Walfänger. Die zurückgebliebenen Frauen zündeten die Feuer entlang des Strandes an, um den fahrenden Männern noch lange sicheres Geleit zu geben. Die heute üblichen großen Feuerstöße werden erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts aufgeschichtet, als auch die Nordfriesen begannen, ihre „guten Stuben“ mit Weihnachtsbäumen zu schmücken. Inzwischen ist das Feuer an vielen Stätten der Westküste Volksfest und Touristenattraktion zugleich. Die Feuer werden an den einzelnen Orten von unterschiedlichen Bräuchen begleitet. So werden manchmal noch Strohpuppen verbrannt oder die Feierlichkeiten werden, wie beispielsweise auf Sylt, auf den 22. Februar ausgedehnt. Zu Ehren des Schutzpatrons der Fischer ist das der Petritag und früher auch noch der so genannte „Thingtag“, der Gerichtstag. Anlässlich des diesjährigen Biikebrennens lädt das Multimar-Wattforum in Tönning am 21. Februar ab 17 Uhr zur „Langen Nacht der Biike“ ein. Ab 17 Uhr stehen die Türen für einen kostenfreien Besuch der Erlebnisausstellung über „Wale, Watt und Weltnaturerbe“ offen. An einer großen Feuerschale auf dem Außengelände können Kinder Stockbrot backen. Um 17.30 Uhr verteilt die Tönninger Feuerwehr Fackeln an die Kinder. Der leuchtende Fackelzug wandert dann zum 500 Meter entfernt liegenden Biikeplatz am Tönninger Hafen. Nach der traditionellen Biikerede wird gegen 18:15 Uhr das große Biikefeuer aus Reisig und Holz entfacht. Im Anschluss lohnt es sich, erneut ins Multimar Wattforum zu kommen. Das dortige Restaurant bietet passend zur „Langen Nacht der Biike“ von 18 bis 21 Uhr ein deftiges Grünkohl-Buffet zum Preis von 15,90 € an. Nach dem gemütlichen Essen mit Blick aufs Biikefeuer bietet sich ein Besuch des Walhauses an, denn rechtzeitig zur „Langen Nacht der Biike“ hat die Walausstellung ein neues Highlight bekommen: das echte Skelett eines Grindwals. Das viereinhalb Meter lange Tier war am 24. Oktober 2018 am Strand von St. Peter-Ording tot angespült worden. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen am Kadaver wurde das Skelett für das Multimar Wattforum aufbereitet, wo es neben Pottwal, Zwergwal und Schweinswalen unter der Decke des Walhauses schwebt. Grindwale kommen regelmäßig im Nordatlantik vor. In der südlichen Nordsee sind sie seltene Irrgäste. Weitere Veranstaltungsorte des Biikebrennen 2019 findet man auf www.nordseetourismus.de/.

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Juist in der Nebensaison – eine Insel für sich

Im Sommer 2018 waren die Strände nicht nur auf Juist gut besucht. Alle Destinationen an der Nordseeküste haben von dem Jahrhundert-Sommer profitiert. Neben dem Sommer gibt es noch eine weitere Hochsaison: zwischen Weihnachten und Silvester. Mich verschlug es Anfang Dezember auf die längste ostfriesische Insel, die man 1-Mal am Tag mit dem Schiff aus Norddeich erreichen kann. Trotz des eher miesen Wetters vor die Vorfreude groß – immerhin wollten 3 ruhige Tage mit frischer Nordseeluft genossen werden. Juist in der Vorweihnachtszeit bedeutet aber auch, dass sehr viel Restaurants, Kneipen oder Läden geschlossen haben, schließlich müssen sich die Betreiber und Angestellten von der Sommersaison erholen und Kraft für das Weihnachtsgeschäft zu sammeln. Wenn man sowas vorher weiß, kann man sich darauf einstellen, immer bieten die noch geöffneten Restaurants und Kneipen noch genügend Abwechslung, um schöne Tage auf der Insel zu verbringen. Wer die Natur auf Juist nicht nur mit dem Rad erkunden oder am Strand erleben möchte, sollte unbedingt an einer Achtsamkeits-Wanderung zu den Kraftorten auf Juist mit Astrid Anbu Witschorke teilnehmen. Gut eingepackt und gegen das Wetter geschützt läuft man u.a. über den Otto-Leege-Pfad und mit etwas Glück trifft man auch auf Feen, Zwerge und Kobolde. Wer vor dem Weihnachtstrubel noch ein paar entspannte Tage verbringen möchte und dabei das vielleicht nicht ganz sonnigste, norddeutsche Wetter in Kauf nimmt, sollte unbedingt über eine Fahrt auf die längste ostfrisiesche Insel nachdenken. Kurverwaltung JuistStrandstr. 5 • 26571 JuistPostfach 1464 • 26560 Juist  Tel. +49 (0)4935 809800service(at)juist.dewww.juist.de

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